Maybe Someday

Mein Lieblingszitat

Nachdem einer der altbekannten Songs geendet hat, spielt der Typ mit der Gitarre ein Stück, das ich noch nie zuvor gehört habe. Mir ist seine inoffizielle Playlist mittlerweile vertraut, da er jeden Abend die gleichen Songs in der gleichen Reihenfolge zu üben scheint. Aber diese Melodie kenne ich noch nicht.

~ Colleen Hoover, Maybe Someday, S. 18

Zum Inhalt

Sydneys wohlgeordnetes Leben wird aus den Angeln gerissen. Im einen Moment hat sie noch einen liebevollen Freund und eine Wohnung, in der sie mit ihrer besten Freundin lebt. Im nächsten hat sie allerdings weder das eine noch das andere, da Hunter sie mit Tori betrogen hat und Sydney mit dem Koffer in der Hand die Flucht ergreift. Sie findet sich schließlich bei Ridge wieder, der direkt gegenüber wohnt und sie bisher nur vom Balkon kannte. Dort spielt er jeden Abend Songs, die er für seine Band komponiert und Sydney schreibt Texte dazu, aber eigentlich nur für sich selbst. Ridge bietet ihr an, in seiner WG einzuziehen, wenn er im Gegenzug ihre Songtexte verwenden darf. Er erkennt schnell, dass sie beide mehr verbindet als nur ihre Liebe zur Musik und ab da wird es richtig kompliziert. Denn er und seine wundervolle Freundin Maggie sind sogar noch viel länger zusammen, als Sydney und Hunter es waren.

Mein Senf dazu

Eine durchwachsene Geschichte. Die ersten Kapitel gefallen mir ausnahmslos, wie Charaktere und Setting eingeführt und erste Songs geschrieben werden. Die Figuren haben sehr starke Persönlichkeiten und sind jeder für sich genommen auch eine Stärke des Buchs, mit ihrem Verhalten, damit wie sie aufeinander reagieren, hatte ich so meine Schwierigkeiten. Vielleicht soll alles, was sie tun, so bedeutungsschwer sein, weil es so starke Figuren sind. Wie unglaublich gequält die beiden Protagonisten sich geben, wie sie immer wieder betonen, dass sie einfach nicht gegen ihre Gefühle ankommen, ist auf die Dauer etwas viel. Es hätte nur der Vergleich mit dem Ankämpfen gegen Naturgewalten gefehlt ^^
Die Nebenfiguren dagegen kommen nicht so überladen rüber wie Sydney und Ridge. Warren und Bridgette, die Mitbewohner von Ridge, sind schräg, aber sympathisch und wirken vor allem echt.
Ungefähr nach der Hälfte geht es meiner Meinung nach mit der Handlung bergab. Von Colleen Hoover habe ich schon Hope Forever und Looking for Hope gelesen und auch da sind mir gewisse Längen aufgefallen.
Ich habe lange überlegt, ob ich Ridges Taubheit anspreche, weil das ein Detail ist, das ich zum Beispiel in einer meiner Thalia-Rezension bestimmt nicht erwähnen dürfte. Aber dadurch wird der Verlauf der Handlung stark beeinflusst und wenn meine Rezension zur Buchbesprechung wird, ist das für mich auch okay. Ich habe ehrlich gesagt erst realisiert, dass Ridge taub ist, als er es Sydney geschrieben hat. Zwei Mal habe ich allerdings gestutzt, als Ridge zu seinem Bruder meinte, er sei doch gar kein richtiges Bandmitglied und als einmal erwähnt wurde, dass Warren Gebärdensprache benutzt. Dabei habe ich mir aber trotzdem nichts gedacht, vielleicht war ich nicht so aufmerksam beim Lesen, weil ich im Urlaub war ^^ Sicher, Ridge ist nicht wie jeder andere männliche Protagonist in den typischen Liebesromanen, wie er sich in Sydney verliebt und was er alles für Maggie tun würde, ist herzzerreißend. Trotzdem ist alles manchmal ein bisschen viel, wie vorgezeichnet Sydneys Zukunft scheint, wie mega einfühlsam Ridge ist und Maggie ist natürlich die Traumfrau schlechthin. Alles steht quasi im Superlativ. Gefallen hat mir allerdings, dass Sydney schon Zweifel hat, ob ihre Beziehung mit Hunter das Wahre ist, bevor sie von seinem Seitensprung erfährt.
Noch ein paar Zeilen zum Äußeren und was mich dazu verleitet hat, das Buch in der Bücherhalle mitzunehmen. Die Idee, die Titelbuchstaben mit einem Bild zu hinterlegen, finde ich gut, Sydney ist aber kein Ginger ^^ Aus dem Klappentext wird man nicht richtig schlau, innen steht dafür mehr zu Ridge, dem talentierten Gitarristen und seinen songwriting sessions mit Sydney. Das klang genau nach meinem Geschmack, und eigentlich ist es das auch. Gerade die Songtexte, die die Handlung unterbrechen, sind ein Highlight. Insgesamt kein schlechtes Buch, es zieht sich zwar teilweise, zeichnet sich aber durch einen tollen Schreibstil und eine anspruchsvolle Umsetzung des Themas Musik aus. Von mir gibt es drei von fünf Sternen.

Dreiundzwanzigstes Kapitel und Popcorn

Hey ihr Lieben, am Wochenende hab ich gleich zweimal Popcorn gefuttert. Einmal Samstagabend, da haben ein paar Freunde und ich uns bei mir ein paar Filme und eben jede Menge Popcorn rein gezogen (das diesmal auch gar nicht soo sehr angebrannt ist). Immerhin haben wir uns eine Woche lang nicht gesehen (wobei die Hälfte von uns zusammen in Amsterdam war, wenn auch in verschiedenen Hostels), also hatten wir einen guten Grund, wieder gegen 22 Uhr den Spielplatz in meiner Nachbarschaft unsicher zu machen ^^ Am Sonntag bin ich dann mit ein paar lieben Freundinnen ins Kino gegangen, wir haben Nerve geguckt und waren mehr als begeistert. Und zwar nicht nur von Dave Francos Oberkörper, okay. Hier gibt es für euch die Leseprobe zum 23. Kapitel von Wenn Regen fällt, das ganze Buch findet ihr, wenn ihr hier rechts auf das Cover klickt.
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wokeuphappyblog goes Instagram

Hey da draußen, stellt euch vor, ich bin jetzt doch auch endlich bei Instagram. Lang hats gedauert, ich hab mich immer geweigert, einfach weil ich schon genug andere Socialmedia-Dinger hab und irgendwie ist das ja auch nicht viel anders als We Heart It. Na ja, jetzt ist es doch so weit gekommen und eigentlich find ich es gar nicht schlecht. Mal sehen, wie sehr ich mich an mein Thema halte, wenn das überhaupt vorhanden ist ^^ Folgt mir gern, das hier ist der Link zu meinem Profil:

https://www.instagram.com/wokeuphappyblog/

Ich komme heute aus Amsterdam zurück, da oben sollten also jede Menge Schnappschüsse von der Reise zu finden sein, voraus gesetzt, ich hatte WLAN. Jap, ich schreib das schon wieder für die Zukunft, aber für euch aus der Vergangenheit, wenn ihr diesen Post hier lest. Wie auch immer, ich geh jetzt mal Koffer packen 🙂

House of Gold ~ Twenty Øne Piløts Cover

Hallooo da draußen, heute gibt es wieder ein Cover, diesmal mein Lieblingssong von Twenty Øne Piløts. Wieder so eine Band, bei der ich mir in den Hintern beißen könnte, weil ich im Februar nicht auf ihrem Konzert im Docks war. TØP haben da eine Woche vor kodaline gespielt, wie uns die Mädels vor uns in der Schlange erzählt haben. Sie kommen bald wieder nach Hamburg, aber leider in die Sporthalle und die finde ich für Konzerte nicht so optimal. Bei House of Gold denke ich immer an die aufgehende Sonne, keine Ahnung warum, das ist jedenfalls der Grund für die kleinen ausgestanzten Sonnen da oben. Mein Cover könnt ihr wie immer hier hören:

House of Gold

Zweiundzwanzigstes Kapitel und Liebesschlösser

Hey zusammen, für mich gehts heute nach Amsterdam! Das Wetter soll gut werden, ich weiß, wo ich forever21 finden kann und wir machen eine Grachtentour, es kann also nur toll werden. Wenn ich hinterher komme, gibt es dazu bestimmt auch  noch mal einen Beitrag in der Reisen-Kategorie, schauen wir mal. Das 22. Kapitel ist eins von denen, die ich persönlich ziemlich cool werde, so mit überraschender Wendung und einer guten Portion June stellt sich doof an. Hier könnt ihr das ganze Kapitel jetzt schon lesen, ich poste alles lieber jetzt schon, bevor ich nachher kein WLAN mehr auftreiben kann. Auf dem Beitragsbild seht ihr jede Menge Schlösser, die bei den Landungsbrücken rumhängen. Kitschig, aber irgendwie ja auch süß. Macht’s gut 🙂

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total royal 2

Mein Lieblingszitat

… wohingegen meine Mutter dazu neigt, zum Höhepunkt des Liedes beide Hände in die Höhe zu schleudern und „YES!!! COME ON!! MAKE SOME NOISE!“ zu brüllen. Das ist so grausig, dass es einem die Tränen in die Augen treiben kann.

~ Grace Dent, total royal 2, S. 23

Zum Inhalt

Poppy nimmt ihr Leben endlich ein Stück weit selbst in die Hand. Hockte sie vor ein paar Monaten nur zuhause und schlug sich mit ihrer verrückten Familie herum, trifft sie sich jetzt mit ihrem umwerfenden Freund Kwame, geht mit ihren besten Freundinnen auf Parties und schlägt beim Shoppen ein wenig über die Stränge.
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Einundzwanzigstes Kapitel und ein Roadtrip

Hey ihr Lieben, ich habe gerade festgestellt, dass ich das letzte Kapitel zwar hoch geladen, hier aber keine Leseprobe gepostet habe. Nicht, dass sie nicht schon fix und fertig gewesen wäre, ich hab einfach vergessen den Beitrag zu veröffentlichen xD Ich bin noch ein bisschen benommen, der Plötzlich Prinzessin-Squad hat sich gestern nämlich wieder getroffen. Heute schreibe ich so lange Buchrezensionen, bis meine beste Freundin mich zu unserem ersten Roadtrip abholt. Es geht wahrscheinlich an die Ostsee, die passende Playlist ist schon in Arbeit. Heute ist übrigens Samstag, auch wenn ihr das hier erst übermorgen lest ^^ Hier kommt nun also das 21. Kapitel. Weiterlesen